Ostschweizer Kantone treffen Bundesrätin Karin Keller-Sutter
Ostschweizer Regierungskonferenz • Eine Delegation der Ostschweizer Kantone hat sich mit Bundesrätin Karin Keller-Sutter ausgetauscht. Themenschwerpunkte waren PFAS-Chemikalien, der Ausbau der Verkehrsinfrastruktur bis 2045 sowie die 3a-Säulenregelung für Grenzgänger mit Wohnsitz in der Schweiz und Arbeitsort in Liechtenstein.
Im Rahmen der Sommersession der Eidgenössischen Räte traf sich eine Delegation der Mitgliedskantone der Ostschweizer Regierungskonferenz (ORK) mit der Bundesrätin und Vorsteherin des Eidgenössischen Finanzdepartements (EFD), Karin Keller-Sutter. Die Kantone informierten über ihre Bedenken bezüglich des Infrastrukturausbaus bis 2045 und forderten Priorisierung der Engpassbeseitigung bei Nationalstrassen. Zudem verlangten sie von Bund und SBB einen Fahrplan nach der Eröffnung des Brüttenertunnels und des vierten Gleises Zürich Stadelhofen.
Weiterhin brachten die Kantone ihre Positionen zu PFAS-Chemikalien sowie zur geplanten Anpassung der Praxis bei 3a-Säulenabzügen für steuerpflichtige Personen mit Wohnsitz in der Schweiz und Erwerbstätigkeit in Liechtenstein vor.
Medienkontakt
Landammann Markus Heer, Präsident der ORK: 055 646 61 00 (erreichbar am 9. Juni 2026 von 15.30 bis 16.30 Uhr)