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Aktuelles zu Steuern von Bund und Kantonen

Bericht zum steuerpolitischen Handlungsbedarf veröffentlicht

19.06.2026

Der Bundesrat hat an seiner Sitzung vom 19. Juni 2026 den Bericht zum Postulat Walti 23.3752 «Attraktiv bleiben, Finanzen sichern. Die Schweiz braucht eine langfristige Steuer- und Standortstrategie» verabschiedet. Der Bericht stellt fest, dass die Schweiz aufgrund ihrer steuerlichen Rahmenbedingungen und der breiten Einnahmenbasis aktuell auf einer soliden finanziellen Basis steht. Gleichzeitig wird ein Handlungsbedarf im Unternehmenssteuerbereich identifiziert, um Steuereinnahmen langfristig zu sichern, insbesondere vor dem Hintergrund internationaler, demografischer und technologischer Entwicklungen.

Partei- und Wahlkampfspenden

18.06.2026

Aktualisierung und Präzisierung der bisherigen Regelungen, insbesondere zur Abzugsfähigkeit und den steuerlichen Folgen des Erhalts von Partei- und Wahlkampfspenden: Parteispendenabzug für natürliche Personen

BE

Geschäftsbericht 2025 des ECA Jura

17.06.2026

Der Kanton Jura wurde im Jahr 2025 von Schäden, sowohl durch Feuer als auch durch Naturereignisse, weitgehend verschont. Der ECA Jura verzeichnete 133 feuerbedingte Schäden, die Gesamtkosten belaufen sich auf 3,5 Millionen Franken. Diese Zahl liegt unter dem historischen Durchschnitt der letzten zehn Jahre von 4,1 Millionen Franken. Zudem wurden im vergangenen Jahr 202 Schäden durch Naturereignisse mit Kosten von 560'000 Franken registriert, auch dies ist unter dem historischen Durchschnitt der letzten zehn Jahre von 2,4 Millionen Franken.

JU

Neuorganisation der Abteilung Natürliche Personen

17.06.2026

Das kantonale Steueramt des Kantons Solothurn hat die Abteilung Natürliche Personen neu organisiert. Die bisherige regionale Gliederung wurde per Anfang April durch eine fachlich ausgerichtete Struktur abgelöst. Die vier Standorte Solothurn, Balsthal, Olten und Dornach bleiben erhalten. 

Bis Ende März 2026 waren die vier regionalen Veranlagungsbehörden in Solothurn, Balsthal, Olten und Dornach jeweils für die Steuerdossiers in ihren jeweiligen Bezirken zuständig. Diese Struktur stammte aus der Zeit der analogen Steuerverarbeitung. Mit der Neuorganisation wurde diese regionale Gliederung aufgehoben. 

Von Regionen zu Fachbereichen

Neu erfolgt die Einteilung der Steuerdossiers nach Fachbereichen: 

SO

Mittelstand wird moderat besteuert

16.06.2026

Der Kanton Zürich weist für mittlere Einkommen eine steuerliche Attraktivität auf. Laut dem jüngsten Steuerbelastungsmonitor wird Vermögen unterdurchschnittlich besteuert. Bei den Unternehmenssteuern belegt der Kanton Zürich hingegen den letzten Platz.

ZH

Teilrevision des Steuergesetzes (Erhöhung der Versicherungs- und Kinderabzüge)

04.06.2026

Der Regierungsrat des Kantons Schaffhausen unterbreitet dem Kantonsrat eine Teilrevision des kantonalen Gesetzes über die direkten Steuern (StG). Mit der Vorlage sollen insbesondere höhere Versicherungs- und Kinderabzüge eingeführt werden. Damit wird ein parlamentarischer Vorstoss umgesetzt, der zeitgemässe Anpassungen bei den Steuerabzügen fordert.

SH

Erinnerung an die Erklärung zur Schweizer Ergänzungssteuer (QDMTT) für Grosskonzerne

27.05.2026
GE

Unterstützung für die Steuergesetzvorlage "TAXOPTIMA"

27.05.2026

Die Kommission für Volkswirtschaft und Abgaben (VWA) hat die regierungsrätliche Botschaft zu TAXOPTIMA (Leitsätze 18–20 der Steuerstrategie) am 19. Mai 2026 beraten. Die vorgeschlagenen Steuergesetzänderungen basieren auf den Empfehlungen, die in einem paritätischen Projekt von Gemeinden und Kanton erarbeitet und im einstimmig verabschiedeten gemeinsamen Bericht "TAXOPTIMA" vorgeschlagen wurden. Die Neuerungen sollen namentlich Vereinfachungen für die Steuerkundigen bringen und die Effizienz bei internen Abläufen zwischen Kanton und Gemeinden steigern. In der ausführlichen Detailberatung verabschiedete die VWA einen Prüfungsantrag zur Gewährleistung der Bürgernähe. Den übrigen Gesetzesänderungen stimmte sie zu. In der Hauptabstimmung sprachen sich die Kommissionsmitglieder einstimmig für die Beschlusserhebung der Vorlage aus.

AG

Steuergesetzrevision 2027 zur Beratung

21.05.2026

Die Kommission für Volkswirtschaft und Abgaben (VWA) hat an ihrer Sitzung vom 12. Mai 2026 die Vorlage zur Steuergesetzrevision 2027 beraten. Der Regierungsrat des Kantons Aargau hatte eine Reduktion der höchsten Tarifstufe der einfachen Einkommenssteuer von 11 auf 9,75 Prozent vorgeschlagen, um den Kanton für Steuerpflichtige mit hohen Einkommen attraktiver zu gestalten. Zudem soll die Integration des Kleinverdienerabzugs in den Tarif steuerliche Vorteile für verheiratete Paare und Alleinerziehende mit kleinen bis mittleren Einkommen bringen und die bestehende Heiratsstrafe abschaffen. Beide Massnahmen stiessen in der VWA auf keine Widerstände.

AG