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Aktuelles zu Steuern von Bund und Kantonen

Artikel mit Schlagwort Berufsauslagen

ZH - Praxis zu § 26 StG - Nebenamtliche Mitglieder von Kirchenpflegen, Berufsauslagen von Behördenmitgliedern

25.07.2012
Das Steueramt des Kantons Zürich hat im Rahmen ihrer «Hinweise zur Einschätzungspraxis» eine neue Mitteilung veröffentlicht.

Der neue Hinweis zu § 26 StG ZH im Überblick

Kirchenpflegen der reformierten und der römisch-katholischen Kirchgemeinden des Kantons Zürich gehören zu den Exekutivbehörden im Sinn von Ziffer II der Verfügung über die Besteuerung von Entschädigungen an nebenamtliche Mitglieder von Legislativbehörden, Exekutivbehörden, ...

Der neue Hinweis zu § 26 StG ZH im Volltext

Gemäss § 26 Abs. 1 StG können die notwendigen Kosten für Fahrten zwischen Wohn- und Arbeitsstätte (lit. a), die notwendigen Kosten für Verpflegung ausserhalb der Wohnstätte und bei Schichtarbeit (lit. b) und die übrigen für die Ausübung des Berufes erforderlichen Kosten (lit. c) als Berufskosten abgezogen werden. Für diese Berufskosten legt die Finanzdirektion gemäss § 26 Abs. 2 StG Pauschalansätze fest; für die Fahrkosten und die übrigen Berufskosten steht dem Steuerpflichtigen der Nachweis höherer Kosten offen. Gestützt auf diese Bestimmungen hat die Finanzdirektion am 10. November 2008 die Verfügung über die Besteuerung von Entschädigungen an nebenamtliche Mitglieder von Legislativbehörden, Exekutivbehörden, Schulbehörden und kirchlichen Behörden des Kantons und der Gemeinden (ZStB Nr. 13/121) erlassen. Gemäss deren Ziffer II können vom Volk gewählte nebenamtliche Mitglieder von Exekutivbehörden wie Gemeinde- oder Stadträte, Schulpflegen, Sozial- oder Fürsorgebehörden und Gesundheitsbehörden sowie nebenamtliche Mitglieder von Legislativbehörden wie Stadt- oder Gemeindeparlamente, Synoden der Landeskirchen und Rechnungsprüfungskommissionen ihre Berufsauslagen pauschal gemäss Ziffer III der Verfügung geltend machen.Kirchenpflegen der reformierten und der römisch-katholischen Kirchgemeinden des Kantons Zürich gehören zu den Exekutivbehörden im Sinn von Ziffer II der Verfügung über die Besteuerung von Entschädigungen an nebenamtliche Mitglieder von Legislativbehörden, Exekutivbehörden, Schulbehörden und kirchlichen Behörden des Kantons und der Gemeinden. Die nebenamtlich tätigen Mitglieder dieser Kirchenpflegen können deshalb ihre Berufsauslagen gemäss Ziffer III der Verfügung pauschal geltend machen.
Quelle: Mitteilung des Steueramtes Zürich vom 19.07.2012

Keine Änderungen bezüglich Berufskostenpauschalen und Naturalbezügen im Steuerjahr 2012

08.09.2011
Die ESTV hat ein Rundschreiben herausgegeben, das festhält, dass die Ansätze auf Grund der niedrigen Teuerung gegenüber dem Vorjahr unverändert bleiben.

Pauschalabzüge für Berufskosten im Steuerjahr 2012

Auf Grund der geringen Teuerung erfahren die Pauschalabzüge für Berufskosten im Steuerjahr 2012 (wie auch schon in den vergangenen Jahren) keine Änderungen gegenüber dem Vorjahr. Es gilt weiterhin die vom Eidgenössischen Finanzdepartement am 21. Juli 2008 erlassene Änderung des Anhangs zur Verordnung vom 10. Februar 1993 über den Abzug von Berufskosten der unselbständigen Erwerbstätigkeit bei der direkten Bundessteuer.

Ansätze für die Bewertung von Naturalbezügen im Steuerjahr 2012

Bei den Ansätzen für die Bewertung von Naturalbezügen ergeben sich ebenfalls keine Anpassungen. Damit gelten weiterhin die Merkblätter

Ausgleich der Folgen der kalten Progression

Der Ausgleich der Folgen der kalten Progression erfolgt jährlich aufgrund des Standes des Landesindexes der Konsumentenpreise am 30. Juni vor Beginn der Steuerperiode. Der massgebende Indexstand per 30. Juni 2011 beträgt 161.9 Punkte (Basis Dez. 1982 = 100), was gegenüber dem Vorjahr (Indexstand am 30. Juni 2010 = 161.0 Punkte) einer Erhöhung von 0.6 Prozent entspricht.Das EFD hat am 18. August 2011 eine Verordnung mit den neuen Tarifen und Abzügen erlassen, mit Inkrafttreten auf den 1. Januar 2012. Die Tarife zur Berechnung der direkten Bundessteuer sind aus der folgenden Tabelle ersichtlich:Tarif 2012/PostBeim Elterntarif erhöht sich der Abzug vom Steuerbetrag von CHF 250 auf CHF 251 pro Kind oder unterstützungsbedürftige Person.Die Abzüge sollen ansonsten wie folgt angepasst werden:
Steuerperiode
20112012
Allgemeine Abzüge (Art. 212 DBG) und Sozialabzüge (Art. 213 DBG)CHFCHF
Höchstabzüge für Versicherungsprämien und Sparkapitalzinsen (Art. 212 Abs.1 DBG)
  • für verheiratete Personen in rechtlich und tatsächlich ungetrennter Ehe
  • mit Beiträgen an die Säulen 2 und 3a
3'5003’500
  • ohne Beiträge an die Säulen 2 und 3a
5’2505’250
  • für die übrigen Steuerpflichtigen
  • mit Beiträgen an die Säulen 2 und 3a
1'7001’700
  • ohne Beiträge an die Säulen 2 und 3a
2'5502’550
  • für jedes Kind
700700
  • für jede unterstützungsbedürftige Person
700700
Abzug vom Erwerbseinkommen des zweitverdienenden Ehegatten (Art. 212 Abs. 2 DBG) - Minimum8’1008’100
Abzug vom Erwerbseinkommen des zweitverdienenden Ehegatten (Art. 212 Abs. 2 DBG) - Maximum13’20013’400
Fremdbetreuungskosten pro Kind (Art. 212 Abs. 2bis DBG) - Maximum10’00010’000
Kinderabzug (Art. 213 Abs. 1 Bst. a DBG)6’4006’500
Unterstützungsabzug (Art. 213 Abs. 1 Bst. b DBG)6’4006’500
Verheiratetenabzug (Art. 213 Abs. 1 Bst. c DBG)2'6002’600
 

Keine Änderungen bezüglich Berufskostenpauschalen und Naturalbezügen im Steuerjahr 2011

06.08.2010
Die ESTV hat heute ein Rundschreiben herausgegeben, das festhält, dass die Ansätze auf Grund der niedrigen Teuerung gegenüber dem Vorjahr unverändert bleiben.

Pauschalabzüge für Berufskosten im Steuerjahr 2011

Auf Grund der geringen Teuerung erfahren die Pauschalabzüge für Berufskosten im Steuerjahr2011 (wie auch schon im Steuerjahr 2010) keine Änderungen gegenüber dem Vorjahr. Es gilt weiterhin die vom Eidgenössischen Finanzdepartement am 21. Juli 2008 erlassene Änderung des Anhangs zur Verordnung vom 10. Februar 1993 über den Abzug von Berufskosten der unselbständigen Erwerbstätigkeit bei der direkten Bundessteuer.
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2. Ansätze für die Bewertung von Naturalbezügen im Steuerjahr 2011

Bei den Ansätzen für die Bewertung von Naturalbezügen ergeben sich ebenfalls keine Anpassungen. Damit gelten weiterhin die Merkblätter

Keine Änderungen bezüglich Berufskostenpauschalen und Naturalbezügen im Steuerjahr 2010

10.09.2009
Die ESTV hat ein neues Rundschreiben herausgegeben, das festhält, dass die jeweiligen Ansätze gegenüber dem Vorjahr unverändert bleiben.

1. Pauschalabzüge für Berufskosten im Steuerjahr 2010

Auf Grund der geringen Teuerung erfahren die Pauschalabzüge für Berufskosten für das Steuerjahr 2010 keine Änderungen gegenüber dem Vorjahr. Es gilt weiterhin die vom Eidgenössischen Finanzdepartement am 21. Juli 2008 erlassene Änderung des Anhangs zur Verordnung vom 10. Februar 1993 über den Abzug von Berufskosten der unselbständigen Erwerbstätigkeit bei der direkten Bundessteuer (AS 2008 4077).
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2. Ansätze für die Bewertung von Naturalbezügen im Steuerjahr 2010

Bei den Ansätzen für die Bewertung von Naturalbezügen ergeben sich ebenfalls keine Anpassungen. Damit gelten weiterhin die Merkblätter N1/2007 für Selbständigerwerbende, N2/2007 für Arbeitnehmende und NL1/2007 für die Land- und Forstwirtschaft.

Abzüge für natürliche Personen

23.04.2009
In einer am 23.4.2009 publizierten Studie der Eidgenössischen Steuerverwaltung (ESTV) werden die Bedeutung und die Komplexität der Abzüge bei der direkten Bundessteuer für natürliche Personen untersucht. Mit Hilfe von Grafiken und Tabellen wird aufgezeigt, welche sozioökonomischen Gruppen von den derzeitigen Steuerabzügen profitieren und welche Auswirkungen bei ausgewählten Massnahmen zur Vereinfachung von Steuerabzügen zu erwarten wären. Die Studie ist in französischer Sprache gehalten, jedoch mit der folgenden Zusammenfassung und Schlussfolgerung in deutscher Sprache versehen:

Abzüge bei der Besteuerung natürlicher Personen - Die Schlussfolgerung der Studie vom 22.04.2009

Bei der Besteuerung der natürlichen Personen nehmen die Steuerabzüge einen wichtigen Platz ein. Sie vermindern die Steuerbemessungsgrundlage für die direkten Bundessteuern von natürlichen Personen um beinahe einen Drittel und die Steuereinnahmen um mehr als die Hälfte. Die Abzüge entsprechen dem Willen des Gesetzgebers, bei der Besteuerung die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit des Steuerpflichtigen sowie dessen Aufwendungen für die Erzielung seiner Einkünfte zu berücksichtigen. Manche Abzüge sind auf nicht-steuerliche Gründe zurückzuführen und werden beispielsweise aufgrund sozialer Überlegungen gewährt. Der Aufwand der Steuerpflichtigen für die Geltendmachung und der Aufwand der Steuerbehörden für die Überprüfung der vorgenommenen Abzüge sowie der Mangel an Transparenz oder gar die Ineffizienz gewisser Abzüge (gemessen am Ziel, das sie verfolgen) lassen jedoch Stimmen laut werden, die nach einer Vereinfachung der Abzüge rufen.Dieser Bericht will anhand von Zahlen belegen, welch beträchtlichen Umfang die Steuerabzüge bei der direkten Bundessteuer erreicht haben, welche den natürlichen Personen gewährt werden, und wie stark sie sich in den Bundeseinnahmen niederschlagen. Die Ergebnisse werden nach sozioökonomischem Hintergrund der Steuerpflichten (Einkommensklasse) differenziert. Ausserdem werden die Auswirkungen von möglichen Massnahmen zur Vereinfachung des derzeitigen Abzugsystems aufgezeigt.Die Abzüge für Liegenschaftskosten und für Finanzkosten (Schuldzinsen) machen den Löwenanteil der Abzüge aus: Ihr Anteil an der Verringerung der Steuerbemessungsgrundlage beträgt über 30 Prozent, der Anteil an der Schmälerung der Steuereinnahmen über 40 Prozent. Diese Abzüge können beträchtliche Summen erreichen und bei manchen Steuerpflichtigen mit sehr hohen Einkommen dazu führen, dass sie fast keine Steuern mehr entrichten müssen. Diese Abzüge kommen vor allem den Steuerpflichtigen mit hohen Einkommen zu Gute, und ihre Aufhebung oder ihr Ersatz durch Pauschalbeträge würde vor allem die hohen Einkommensklassen stärker belasten. Eine vereinfachte Besteuerung der von den Eigentümern selbst genutzten Liegenschaften würde wegen der gleichzeitigen Aufhebung des Eigenmietwerts und der Abzüge, die im Zusammenhang mit diesen Liegenschaften vorgenommen werden können, eher die Steuerpflichtigen der unteren Einkommensklassen begünstigen, diejenigen der mittleren und höheren Einkommensklassen jedoch stärker belasten; bei der direkten Bundessteuer würde eine solche Vereinfachung ungefähr 10 Prozent zusätzliche Steuereinnahmen generieren.Die Abzüge für Berufsauslagen (ohne Beiträge an die erste und zweite Säule der Vorsorge) machen ebenfalls eine wichtige Gruppe von Abzügen aus: Ihr Anteil an der Verringerung der Steuerbemessungsgrundlage liegt bei 24 Prozent, der Anteil an der Schmälerung der Steuereinnahmen bei 20 Prozent. Generell profitieren die Steuerpflichtigen der unteren und mittleren Einkommensklassen von diesen Abzügen am meisten. Einige Abzüge für Berufsauslagen werden häufig vorgenommen, fallen betragsmässig im Durchschnitt jedoch nur wenig ins Gewicht. Für die Fahrkosten zum Beispiel werden von 56 Prozent der Steuerpflichtigen im Schnitt 3'300 Franken, für auswärtige Verpflegungskosten von 49 Prozent der Steuerpflichtigen im Schnitt 2'600 Franken und für diverse Berufsauslagen von 66 Prozent der Steuerpflichtigen im Schnitt 2'700 Franken abgezogen. Andere Abzüge dagegen werden selten vorgenommen und wenn, dann ebenfalls meistens nur für tiefe Beträge. Dies ist bei den Weiterbildungs- und Umschulungskosten der Fall (8 Prozent der Steuerpflichtigen, Durchschnittsbetrag 2'300 Franken) sowie bei den Abzügen im Zusammenhang mit einem Nebenerwerb (6 Prozent der Steuerpflichtigen, Durchschnittsbetrag 1'100 Franken). Die Einführung von Pauschalbeträgen bei den Abzügen für Berufsauslagen würde die Besteuerung vereinfachen. Mit folgenden Abzügen blieben die gesamten Steuereinnahmen des Bundes unverändert: Abzug von 2'300 Franken pro Ehegatten oder 3.2 Prozent des Erwerbseinkommens für Fahrkosten, Abzug von 1'600 Franken pro Ehegatten oder 2.1 Prozent des Erwerbseinkommens für auswärtige Verpflegung, Abzug von 2'400 Franken pro Ehegatten oder von 3.4 Prozent des Erwerbseinkommens für diverse Berufsauslagen und Abzug von 250 Franken oder 0.4 Prozent des Erwerbseinkommens für Weiterbildungs- und Umschulungskosten.Die Sozialabzüge (Abzüge für Kinder oder unterstützungsbedürftige Personen, für Krankheitskosten oder für Kosten im Zusammenhang mit einer Behinderung, für Versicherungsprämien und Zinsen auf Sparguthaben und freiwillige Vergabungen) machen eine weitere wichtige Gruppe von Abzügen aus: Ihr Anteil an der Verminderung der Steuerbemessungsgrundlage beträgt beinahe 30 Prozent, der Anteil an der Schmälerung der Steuereinnahmen fast 20 Prozent. Diese Abzüge kommen in erster Linie den Steuerpflichtigen der unteren Einkommensklassen zu Gute, abgesehen von den Abzügen für Kinder und unterstützungsbedürftige Personen, welche eher die mittleren Einkommensklassen begünstigen. Die Notwendigkeit eines Abzugs für Versicherungsprämien und Zinsen auf Sparguthaben (91 Prozent der Steuerpflichtigen ziehen dafür im Schnitt 2'700 Franken ab) und einer steuerlichen Förderung von freiwilligen Vergabungen für öffentliche oder gemeinnützige Zwecke (70 Prozent der Steuerpflichtigen ziehen dafür im Schnitt 660 Franken ab) ist angesichts des Arbeitsaufwandes, den sie verursachen, fragwürdig (diese Abzüge werden zahlreich vorgenommen, ihre Höhe ist aber eher gering). Der Abzug für Versicherungsprämien und Sparzinsen könnte beispielsweise durch eine Senkung des Steuertarifs und eine Erhöhung des Kinderabzugs, der aktuelle Abzug für freiwillige Vergabungen durch eine Erhöhung des Freibetrags um 740 Franken ersetzt werden, ohne dass die gesamten Steuereinnahmen des Bundes dadurch verändert würden.Der Zweiverdienerabzug und die Unterhaltsbeiträge hängen mit dem Besteuerungssystem zusammen. Zusammen mit den Beiträgen an die Säule 3a beträgt ihr Anteil an der Verminderung der Steuerbemessungsgrundlage 16 Prozent, der Anteil an der Schmälerung der Steuereinnahmen 19 Prozent. Ihre Auswirkungen wurden in dieser Studie jedoch nicht vollständig gemessen, da die nachträgliche Besteuerung von Leistungen (Säule 3a), die Vergrösserung der Steuerbemessungsgrundlage seitens der Begünstigten (Unterhaltsbeiträge) und die Schlechterstellung von verheirateten Paaren gegenüber Konkubinatspaaren bei der Besteuerung der Doppeleinkommen nicht berücksichtigt wurden.Die Berechnungen in dieser Untersuchung beruhen auf den Steuerdaten eines einzigen Kantons (Bern). Die Ergebnisse müssten mit der Situation in den übrigen Kantonen verglichen werden, um ein gesamtschweizerisches Bild zu erhalten. Um einen aussagekräftigen Vergleich anstellen zu können, müssten die Harmonisierung und die Zentralisierung der statistischen Steuerdaten beherzt in Angriff genommen werden. Die Transparenz des Abzugssystems würde dadurch in hohem Masse verbessert.

Abzüge bei der Besteuerung natürlicher Personen - Die ganze Studie

Direkt zur vollständigen Studie über Abzüge bei der Besteuerung natürlicher Personen.